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Bergtouren

Die Karawanken

Die südlichsten Gipfel Österreichs, ein 120 Kilometer langer Gebirgszug. Eine alpine Erlebniswelt aus sonnigen Höhepunkten, steilen Karen, ausgesetzten Graten, wildgezackten Felsmauern, Erosionstürmen und Kalksteinzinnen, tiefen Schluchten, ruhigen Hochwäldern und sanften Almen. Bergtouren für wenigstens 50 Urlaube oder für ein ganzes Leben.

Unsere Wanderungen finden im westlichen Teil der Karawanken statt und verlieren den Faaker See selten aus den Augen.

Mallestiger Mittagskogel ***** (1816 m)

Er sieht nicht so spektakulär und attraktiv aus wie sein großer Verwandter weiter östlich. Dafür ist er 300 Meter niedriger und wer ihn besteigt, wird begeistert sein. Denn die Tour zum Mallestiger Mittagskogel bietet auf 900 Höhenmetern steile, abenteuerliche Hohlwege, rauschende Wasserfälle, gewaltige Schutthalden, fotogene Lärchenwälder, unterwegs frisches Quellwasser und ein malerisches Gipfelgratlabyrinth als Höhepunkt. Endstation ist der etwas niedrigere Nordgipfel (1801m) mit einem grandiosen Rundblick in alle Himmelsrichtungen.

Schwarzkogel *** (1836 m)

Der linke Nachbar des Mallestiger Mittagskogel, bis zum Grenzkamm auch derselbe Aufstieg. Von dort nach Osten, über steiles, almartiges Gelände mit einem schweißtreibenden Schlussanstieg bis zum Gipfelkreuz. Bleibende Eindrücke mit brillanten Aussichten in die gegenüberliegenden Julischen Alpen.

Kleiner Mittagskogel *** (1815 m)

Das kleine Dreieck neben der großen Pyramide wird von 99% der Wanderer einfach übersehen und nicht übergangen. Bei unseren Mittagskogeltouren wird er jedoch ziemlich regelmäßig als windiger, ausgesetzter Frühstücksplatz eingebaut. Wilde Sicht in die Wände des Mittagskogels, interessanter Blick über den Türkenkopf hinweg ins Rosental.

Mittagskogel ***** (2143 m)

Als Frau wäre diese wohlgeformte Kalksteinpyramide zweifellos ein Topmodel, die höchste Erhebung der westlichen Karawanken zieht Bergwanderer zu allen Jahreszeiten magisch an. Neben dem Großglockner ist der Mittagskogel der wohl meistfotografierte und leider auch meistbegangene Berg des Landes.

Dem Interessierten bieten sich gleich drei Aufstiegsvarianten, von denen wir die Tour über die Südseite (pralle Sonne und hoffnungslos überlaufen) und die Möglichkeit über die Ostflanke selten bis nie anbieten, denn der Westgrat ist landschaftlich am reizvollsten, angenehm schattenspendend und ohne großen Aufwand kann dabei auch der Kleine Mittagskogel mitgenommen werden. Außerdem sind auf dieser Strecke relativ wenige Leute unterwegs. Der Aufstieg erfordert zwar Kondition, ist aber keineswegs gefährlich. Wer den höchsten Punkt erreicht hat, sollte über viel Zeit verfügen und eine gute Kamera besitzen, denn die Aussicht ist prächtig.

Türkenkopf/Ferlacher Spitze ** (1739 m)

Eine leichterreichbare Alternative für Langschläfer. Kurzer, aber anstrengender, weil sehr steiler, aber immerhin schattiger, weil bewaldeter Aufstieg von der Bertahütte aus. Als Belohnung wartet eine spezielle Perspektive des Mittagskogels, dafür verstellt der Hühnerkogel die Sicht nach Süden.

Fünf-Gipfel-Tour, 30./31. Mai 2003 (von Hans Mikl)

DER WEG IST DAS ZIEL, ABER ....??!!?

DIE IDEE. Eine Tour mit fünf Gipfeln (Mallestiger Mittagskogel (1801m), Schwarzkogel (1836m), Kleiner Mittagskogel (1815m), Mittagskogel (2143m) und Ferlacher Spitze/Türkenkopf (1739m), mittendrin eine Übernachtung im Mumienschlafsack auf 1600 Meter, unterm Strich 24 Stunden in einer alpinen Wunderwelt. Klingt, so finde ich gar nicht schlecht. Aber manchmal ist die Theorie schöner als die Praxis. Oder umgekehrt. Beurteilen lässt sich die Idee dieser Tour jedoch erst, nachdem man sie praktisch getestet hat.

Meine erste "große" Bergtour (von Thorsten Bruhns)

Das Kraxeln liegt mir nun mal im Blut.

Schon vor meiner Geburt zogen mich die Berge gerade zu magisch an und vielleicht ist genau das der Grund warum ich letztendlich das Licht der Welt in der Norddeutschen Tiefebene erblicken durfte.

Und wenn es eine Region gibt die für ihre alpinen Herausforderungen bekannt ist, dann ist es ja diese.

Dieser Schicksalsschlag gab mir aber auch die Möglichkeit 35 Jahre Bewegungsenergie anzustauen, die ich, wie sich später zeigen sollte, dringend benötigte und auch restlos verbrauchte.

Mein Grossvater und der Rombon

Mein Grossvater und der Rombon

von Hansi Mikl

Der Rombon. Veliki vrh (großer Gipfel) nennen ihn die Einheimischen. Ich habe oft an ihn gedacht. Ich habe sogar von ihm geträumt und mich gefragt, wie er wohl sein würde. Was ich denken, sehen, fühlen würde, wenn ich ihn kennenlerne. Es war höchste Zeit.

Mittagskogelübernachtung

Mittagskogelübernachtung

von Klaus Müllner

Kurze Fassung:
Atemberaubend, bombastisch, cool, diabolisch, erotisch, fantastisch, gigantisch, heroisch, imposant, jung, kalt, lebenslustig, mikl, normal, optimal, perfekt, quo vadis, riesig, steil, total, unglaublich, vital, wild, xxxl, you too, ziel

Mein Gott, Mangart !!!

Mein Gott, Mangart !!!

von Udo Herzmann

Mittwochs, am 01.08.07 hätte Thomas, Hansi und mich in den frühen Morgenstunden nichts mehr im Bett halten können. Wir wollten auf den Mangart. Mit 2678m der vierthöchste Gipfel Sloweniens.

"IRGENDWER IST IMMER SCHNELLER !!!"

DIE SANDUHR LÄUFT AUCH AUF DER CIMA DI TERRA ROSSA
von Hansi Mikl

Mit erhobenem Zeigefinger und ernstem Gesichtsausdruck werde ich dauernd an den schonenden Umgang mit meinen physischen und psychischen Ressourcen erinnert und ermahnt, irgendwann und vielleicht noch rechtzeitig Pausen einzulegen.

Von Baguette und anderen schweren Sachen

von Thomas Pudor

Es ist Montagnachmittag gegen 16.30 Uhr als der „Geländewagen Britischer Bauart", erneut zu einer Expedition vom Basislager 1 aufbricht! (an dieser Stelle ein Quellverweis auf Dirk Wetzel, bei dem ich diese Formulierung einfach klauen musste)

Unser Team besteht aus 4 Erwachsenen, 5 Kindern und einem Hund

Dr. Wetzels Reiseberichte „Der Mittagskogel“

Dr. Wetzels Reiseberichte  „Der Mittagskogel“

von Dr. Dirk Wetzel

28. Juni 2006, 9.30 Uhr, Mittagskogel, der Westgrat

Düstere Wolken haben den Tag zur Nacht werden lassen, dichter Regen peitscht über die felsigen Schluchten der Karawanken. Grelle Blitze durchzucken den Himmel, gefolgt von heftigen Donnerschlägen. Ein Blitz erhellt die Szenerie und beleuchtet für Sekundenbruchteile fünf schemenhafte Gestalten, die sich eng an die Felsen kauern.

1600 METER ZUR INJEKTIONSNADEL

1600 METER ZUR INJEKTIONSNADEL

von Hansi Mikl

Tour durch die Südwand des Dobratsch

Die Zeit der T-Shirts ist endgültig vorbei, Südkärnten hüllt sich ein letztes Mal in den strahlenden Sonnenmantel der scheidenden Herbstkollektion. Man spürt den kühlen Hauch des nahenden Winters, die Berge hat der Frost bereits erobert, - 10 Grad auf 2000 Meter versprechen die Meteorologen.

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